Prüfungen

Zwischenprüfung
Nach der Hälfte der Ausbildungszeit oder nach der Hälfte der absolvierten Ausbildungsstunden findet eine 30-minütige mündliche Einzelprüfung statt, die die bisher erworbenen psychotherapeutischen Grundkenntnisse, Störungswissen und Veränderungswissen abprüft. Diese Zwischenprüfung wird vom BIPP durchgeführt.

 
Abschlussprüfung
Die Ausbildung wird durch die staatliche Abschlussprüfung zur Psychologischen Psychotherapeutin und zum Psychologischen Psychotherapeuten abgeschlossen. Die Prüfung erfolgt durch die jeweils zuständige Landesbehörde (in NRW: Landesprüfungsamt für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, LPA) in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Ausbildungsinstitut. Prüfungsvoraussetzungen und Prüfungsmodalitäten werden durch die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) geregelt. 
Die staatliche Abschlussprüfung wird bundesweit durchgeführt und ausgewertet und besteht aus
  1. einem schriftlichen Teil, der 120 Minuten dauert, und
  2. einem mündlichen Teil. Der mündliche Teil der Prüfung ist fallbezogen und besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil (30 Minuten) wird als Einzelprüfung und der zweite Teil (120 Minuten) als Gruppenprüfung mit vier TeilnehmerInnen durchgeführt. Bei kleineren Gruppen verringert sich die Zeit entsprechend.
Ausführliche Informationen zur schriftlichen Prüfung sind auf der Seite des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) zu finden.
 
Nach bestandener staatlicher Prüfung erhält die/der AusbildungsteilnehmerIn von der zuständigen Landesbehörde ein Zeugnis über die erfolgreiche staatliche Prüfung zur/m Psychologischen Psycho-therapeutIn mit dem Vertiefungsgebiet Verhaltenstherapie, welches die Vorraussetzung für den Antrag auf Approbation darstellt.