Therapieverfahren

Die Grundlage der therapeutischen Arbeit ist die kognitive Verhaltenstherapie, welche sich als besonders wirksam in der Behandlung psychischer Störungen erwiesen hat.

 

In der kognitiven Verhaltenstherapie stehen aktuelle psychische (seelische) Beschwerden im Vordergrund (wie Angst, Niedergeschlagenheit und Depressivität oder Schwierigkeiten mit dem eigenen Gewicht oder dem eigenen Körper). Diese äußern sich häufig in veränderten Verhaltensweisen, die das Leben einschränken, wie z.B. Vermeiden von Angst auslösenden Situationen (Kaufhäuser, Menschenmengen, Tiere, Höhen, Reden halten), Essanfällen, Kontrollieren, Rückzugsverhalten etc. Zum anderen zeigen sich psychische Probleme auch in negativen Gedanken, veränderten Einstellungen und Grundüberzeugungen (Kognitionen), wie beispielsweise „Ich bin ein Versager“; „Ich bin viel zu dick“; „Meiner Familie könnte was zustoßen“; die für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Probleme verantwortlich sind. Solche Gedanken und auch Grundannahmen können sich im Laufe des Lebens durch bestimmte Ereignisse gefestigt haben und in aktuellen Situationen einen Einfluss darauf haben, wie wir diese bewerten und wie wir uns fühlen („Ich bin ein Versager“ – traurig, niedergeschlagen, frustriert). Sowohl das Verhalten, als auch Gedanken und Gefühle stehen im Vordergrund der Therapie.

 

Zusätzlich wird im Rahmen der biographischen Anamnese geprüft, inwieweit Erlebnisse und Erfahrungen in der Vergangenheit einen Einfluss auf die aktuellen Beschwerden haben, so dass diese in die therapeutische Arbeit mit einbezogen werden können.

 

Bei der Behandlung kommen sorgfältig ausgewählte kognitiv-verhaltenstherapeutische Verfahren zum Einsatz (z.B. kognitive Techniken, Reizkonfrontation, achtsamkeits-, emotions- und problemorientierte Verfahren, Rollenspieltechniken). Diese werden individuell auf die Problematik der PatientInnen abgestimmt.